Nicht eine, sondern Deine Entscheidung!

Entscheidungen treffen und die Verantwortung für diese Entscheidungen übernehmen, anstatt sie anderen zu überlassen - das ist der Preis der Freiheit!

(Boris Grundl)

 

Hast Du vielleicht einmal für eine sensationell klingende Kapitalanlage unterschrieben, bei welcher Dir 20 % Verzinsung, Zinseszins und ein baldiges sorgenfreies Leben in Aussicht gestellt wurden, doch irgendwie ist Dein schön erspartes Geld plötzlich verdunstet?

Ein wahnsinnig attraktiver Gebrauchtwagen, den Du unter der Hand als Top-Schnäppchen erworben hattest, erwies sich als rostige, verletzungsanfällige Spardose?

Der neue Job, zu welchem Dir doch alle so dringend geraten haben, entpuppte sich als Mogelpackung in allen für Dich relevanten Bereichen und Werten?

 

Auf welche Idioten bist Du nun sauer?

Diesen Windhund von Finanzberater, welcher Dir für dieses grandios-blendend-bescheuerte Produkt die Unterschrift aus dem Ärmel geleiert hat?

Den schmierigen Gebrauchtwagenfritzen, welcher nach dem Autokauf plötzlich nie wieder erreichbar war?

Dein soufflierendes Umfeld, deren Ratschläge sich als richtige Schläge entpuppten?

 

Oder wäre es eine Option,

über jenen Idioten oder Idiotin nachdenken, welche/r

mit Dollarzeichen in den Augen und komplett ausgeschaltetem Denkapparat irgendwo irgendetwas unterschrieben hat,

eine tiefgreifende Entscheidung lieber im Außen abgesegnet haben wollte, als sich selbst zielführende Fragen zu stellen?

 

Bei Variante eins kannst Du mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit davon ausgehen, dass Dir ein Haufen Verbündeter zur Seite stehen und sich mit Dir zusammen in der Wut und Empörung über die Ungerechtigkeit in dieser schlechten Welt suhlen.   

 

Variante zwei ist jene, bei welcher man den ausgestreckten Zeigefinger um 180 Grad dreht, welche zunächst Aua macht, am Ego kratzt und selbstkritische Fragen entstehen lassen kann.

 

Doch was glaubst Du, welche Variante ist zielführender?

Wo bleibt nicht nur Verantwortung, sondern vor allem auch die Macht bei Dir?

 

Das zu verinnerlichen macht nämlich gar nicht Aua, sondern nimmt immensen Druck von Dir, nämlich den Druck zu glauben, immer die beste Entscheidung treffen zu müssen und dass es davon immer nur eine gibt.

Du wirst nämlich immer die beste Entscheidung treffen, weil jede Entscheidung immer die ist, welche zum Zeitpunkt, als man sie fällte, die schlüssigste, die stimmigste war, einfach jene, welche dich am besten anfühlte.

Oder um es mit den Worten von Dieter Lang zu sagen:

Es gibt keine richtigen oder falschen Entscheidungen, es gibt nur Entscheidungen!

 

Und dann fühlt sich dieser gedrehte, auf Dich weisende Zeigefinger auf einmal so klasse an, wen Dir plötzlich bewusst ist:

  

Eine Entscheidung kann mir nicht jemand abnehmen,

sondern

eine Entscheidung kann mir niemand wegnehmen!